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Donnerstag, 7. März 2019

Wir genießen unser Haus

Nun wohnen wir schon über 3 Monate in unserem neuen Haus und es tut wirklich so gut!
Die Zeit vergeht so schnell und wir möchten euch hier ein paar erste Eindrücke schildern und zeigen.

Vor Weihnachten hatten wir allerhand zu tun die Umzugskartons auszupacken, uns einzurichten, alles zu verräumen und uns auf die Festtage vorzubereiten. Hier durften wir den ersten Besuch bei uns begrüßen. Es ist wunderschön die gesamte Familie im Haus willkommen zu heißen und die Zeit miteinander zu verbringen.

Nach Weihnachten könnte meiner Meinung nach auch schon gleich der Frühling kommen....aber es gab sogar ein ganz klein bisschen Schnee im Januar:


Wie in den Berichten zuvor haben wir uns schon im Sommer darauf gefreut, den Kamin anzuschmeißen und nun hatte das Warten ein Ende. Wir genießen die gemütlichen Winterabende vorm Kamin in vollen Zügen.

Jeder Tag und viele Momente sind neu und einfach unbeschreiblich schön.



Bisher haben wir auch schon viel geschafft im und am Haus.
Im Januar haben wir unseren Dachboden abgebrettert und mit OSB Platten ausgelegt. Somit haben all die Kisten und Kartons ihren Platz gefunden und wir haben ein leeres neues Zimmer, welches vorher Ala "Keller" fungierte.

Lampen wurden angebracht, Blumen gekauft, Schränke verrückt, Regale aufgebaut und und und

Wir freuen uns nach einer Woche Auszeit und der Sonne nun auf frühlingshafte Temperaturen, Sonne und dass wir unsere Außenanlagen nun angehen können.


Samstag, 8. Dezember 2018

Wir sind drin!

Welcher Bauherr kennt es nicht... zum Ende hin hat man kaum Zeit, die Eindrücke, Dinge und Erlebnisse schriftlich festzuhalten.

Aber wir vermelden stolz: WIR HABEN UNSER HAUS!

Nach einer Krimireifen Hausabnahme und Übergabe konnten wir am 20.11.2018 unsere Hausschlüssel in den Händen halten.

Kurz darauf folgte dann auch der Umzug, den wir ja bereits 3 x verschoben hatten.

Nun heißt es erstmal auspacken, einräumen, ummelden und und und.

Daher gibt es im Nachhinein natürlich noch ein paar ausführlichere Beiträge.
Jetzt aber erstmal : GENIESSEN!!

Danke für Euer Verständnis!



Sonntag, 4. November 2018

Es geht drunter und drüber!


Seit ca. Anfang September haben wir einen Wasserschaden im neuen Haus.
Nachdem die Küche montiert wurde fiel uns hier ein Wasserfleck an der Decke auf.
Erst dachten wir, dass es vom Malern kommt. Aber einen Tag später wurde der Fleck größer und es bildeten sich Tropfen.
Schnelle Handlungen waren nun gefragt, so drehten wir den Hauptwasserhahn zu und informierten umgehend unsere Bauleitung. Es wurde zunächst jedoch damit abgetan, es sei eine Wasserlinse aus der Zwischendecke. Aber war der Wasseraustritt dafür nicht zu groß? Wir bestanden darauf, dass man die Sache nicht nur über Telefon abhandelt, sondern sich Vorort ein Bild macht.
Zusammen mit der Bauleiterin gingen wir in das darüber liegende Hauptbad. Eigentlich konnte es nur hier einen Schaden geben.
Nach einem kleinen Fauxpas unserer Bauleitung rief sie auch nun etwas dringlicher das zuständige Sanitär Unternehmen an. Diese kamen dann einen Tag später, um sich die WC Installation im OG anzuschauen.

Der Fehler war schnell gefunden. Die Montage der Zuleitung zum WC Spülkasten war nicht fachgerecht angebracht worden, so dass ca. 6 Tage lang ungehindert Wasser austreten konnte.

Zum Glück wurde das Leck gefunden und abgestellt. Das Wasser hingegen war ja aber schon ausgetreten und wir hofften nun, dass eine Prüfung keine schlimmen Ergebnisse erbringen würden.

Dies alles passierte 1 Woche vor geplanter Übergabe.
Für uns war sofort klar, mit einem Wasserschaden, dessen Ausmaße wir nicht kannten, würden wir das Haus nicht übernehmen. Nicht nur spätere Schimmelbildung, sondern auch die Gesundheit steht hier schließlich auf dem Spiel.

Mit Nachdruck erreichten wir, dass eine Prüfung zur Feuchtigkeitsmessung durchgeführt wurde.
Das Ergebnis hieraus: es müssen Bautrockner her.

Diese wurden dann auch binnen der nächsten zwei Tage aufgebaut.
Dazu wurden im Bad oben zwei Löcher gebohrt und somit die warme Luft in den Estrich und unter den Estrich eingeblasen:


Dies passierte ebenso in der Küche. Zunächst zwei Löcher und nach einer Kontrolle sogar ein drittes Loch. Eines der Löcher hatte zwar wochenlang Luft unter den Estrich gepustet, jedoch nicht in die unter dem Estrich befindliche Dämmung. Denn zwischen Estrich und Dämmung ist noch eine Folie, und die wurde nicht geöffnet. Nachdem also wochenlang keine besseren Feuchtigkeitswerte gemessen werden konnte, wurde ein neues, drittes Loch gebohrt. Diesmal dann auch bis in die Dämmung.


Die Bautrockner blieben also nicht die ursprünglich angedachten 2 Wochen - sondern ganze 5 Wochen!

Parallel haben wir uns Kostenvoranschläge eingeholt um den Sachschaden zu ermitteln und beim Verursacher geltend machen zu können. Es meldete sich daraufhin die schadenverursachende Sanitärfirma. Sie akzeptieren keine Kostenvoranschläge und meinten, wir sollen den Schaden beheben und die Kosten dann per Rechnung weiterleiten.
Das wir in Vorleistung gehen und dann dem Geld hinterher laufen, kommt für uns nicht in Frage. Dazu kommt, das wir gar kein Vertragsverhältnis mit dieser Sanitärfirma haben. Unser Ansprechpartner ist unser Bauträger und den haben wir schließlich auch angeschrieben. 
Es bleibt also mal wieder spannend... Wir lassen euch wissen wie es weitergeht.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Der Winter kann kommen - unser Kamin ist da!

Nicht nur auf unsere Küche durften wir uns lange Zeit freuen.
Auch die Wartezeit auf den Kamin liegt nun bei rund 1 Jahr und 5 Monaten.

Letzte Woche war es endlich soweit. Der LKW von HARK Kamin rollte an und unser erster Mann am Bau (Danke Schwiegerpapa!) nahm den Kamin entgegen.
Ich kam gerade noch rechtzeitig zum Bezahlen und schwupps war der Kamin schon fast an Ort und Stelle.

Wir haben den Kamin nur bis Lieferung Bordsteinkante bestellt. Aufgebaut bzw. angeschlossen wird er dann separat. 


Jetzt brauchen wir nur noch die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger. Nach der Hausübergabe kann es dann endlich passend zum Herbst gemütlich werden....






Mittwoch, 26. September 2018

Das Herzstück des Hauses: die Küche

Nun ist es auch schon wieder fast zwei Wochen her, dass unsere Küche endlich Einzug gehalten hat.
Am 14.09. wurde innerhalb 7 Stunden unsere Küche geliefert und montiert.

Aber nochmal kurz in die Vergangenheit:
bereits im Mai 2017 haben wir den Vertrag beim Küchstenstudio gezeichnet.
Nach nur drei Beratungsterminen beim Fachmann, stand soweit alles fest.
Die elektrischen Geräte haben wir alle selbst ausgesucht, sowie die Spüle.Lediglich bei der Schrank Anordnung und Farbauswahl benötigten wir Unterstützung. Die Farbauswahl haben wir dann im Oktober letzten Jahres nochmals verändert, so dass es zu unserem Design Belag passt. Wir bekamen zwar einen digitalen Ausdruck unserer Küche mit, aber die Vorstellung schwindet mit der Zeit natürlich immer etwas.

Die Vorfreude stieg, als uns das Küchenstudio im Mai diesen Jahres anrief, dass eine Musterküche mit unserer Farbauswahl aufgebaut sei.Wir können uns diese gern anschauen. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und sind am selben Abend gleich vorbei gefahren.
Und JA, die Bestätigung alles richtig ausgewählt haben war da!

Ende Juni dann wurde mit Estrich Legung das Aufmaß genommen und noch ein letzter Wunsch (ein Ablage inkl. Beleuchtung ) wurde geäußert.

Dann war es endlich soweit, nach fast 1 1/2 Jahren wurde unsere Traumküche nun aufgebaut.
Alle Vorbereitungen wurden getroffen: der Design Boden war rechtzeitig verlegt (war ja auch unsere Eigenleistung bzw. selbst eingetaktet), Urlaub war eingereicht und gestrichen war selbstverständlich auch. Die Leistung des Bauträgers (Gewerk Elektro) stand mal wieder auf der Kippe...  
Natürlich rechtzeitig, also mindestens 2 Wochen vor Küchenlieferung, haben wir eine Info an unsere Bauleitung geschickt, dass die Elektro-und Wasserinstallationen im Küchenbereich bis zur Lieferung fertig gestellt sein müssen. Da bis 3 Tage vor diesem Termin die Steckdosen immer noch im halbfertigen Zustand warteten, riefen wir erneut bei unserer Bauleitung an. Und tatsächlich kamen einen Tag später die Elektromeister und setzten ihre Zugänge und Dosen.

Und hier ein paar Eindrücke vom Aufbau:









Das erste große Möbelstück fürs neue Haus (und wahrscheinlich auch das Teuerste :-o)
Aber unsere Küche ist wirklich toll geworden. Mit der Kochinsel und dem Kochfeld mit integrierter Dunstabzugshaube haben wir hier auch ein echtes Highlight.

Die Ablagen neben dem Fenster sind nun übrigens beleuchtet (wie man bei dem rechten sehen kann). Es soll hier ein schönes indirektes Licht entstehen,

Wie bei jeder Küchenmontage ist auch bei uns nicht alles korrekt geliefert bzw. aufgebaut worden.
Die Spüle hat einen Kratzer und wird ausgetauscht. Zusätzlich wurde bei uns der falsche Backofen geliefert und eingebaut. Auch nach über einem Jahr wusste mein Mann sofort die Artikelnummer und wir haben es mit dem Schriftverkehr abgeglichen. Auch hier soll Ersatz kommen.

Und warum wir diesen Ersatzlieferungen ganz gelassen entgegen blicken, dass verraten wir euch im nächsten Post...





Dienstag, 11. September 2018

Endlich Fliesen

Mal geht es recht langsam zu beim Hausbau - mal aber auch sehr schnell.
So sind wir noch gar nicht dazu gekommen, den Fliesenleger vorzustellen.

Vor ca. 3 Wochen hat er seine Arbeiten begonnen.
Ganz spannend für uns war, die Fliesen nach über einem Jahr wieder zu sehen.
Die Fliesenbemusterung war bereits im Juli 2017. Wir hatten uns damals für eine Bodenfliese in Holzoptik entschieden. Diese soll in beiden Bädern verlegt werden.
Die Wandfliesen sind in leicht beige gehalten, rechteckig und zaubern so eine schöne Optik.

Ob die bemusterten Fliesen nun auch zusammen passen? Wie sie dann wohl mit Lichteinfall in unseren Bädern wirken?

Der Fliesenleger ist ein Top Mann. Zu Beginn bat er uns persönlich zur Baustelle, um die Verlege Richtung, Höhe etc abzusprechen. Er lud uns zudem ein, jederzeit vorbei zu schauen. So können wir nicht nur Fortschritte sehen, sondern auch Wünsche äußern, falls wir noch Ideen haben sollten. Zu einigen Dingen hatte er im Laufe der Arbeit Rückfragen an uns und rief uns immer umgehend an. So stellen wir uns das vor, denn schließlich ist Kommunikation alles. So lassen sich Missverständnisse und späterer Unmut vermeiden und es spart beiden Seiten Zeit beim Hausbau.

Er bereitete in der ersten Wochen die Flächen mit Grundierung vor und begann dann die Wandfliesen zu verlegen.
(Hier Gäste WC)




Der HWR war danach schnell fertig erstellt. Hier haben wir eine Bodenfliese aus dem Inkluisv Paket des Bauträgers gewählt. Mit einer Grüße von 20x20 cm kommen hier keine extra Verlegekosten auf uns zu.



Eine Woche später begann er mit den Bodenfliesen in Holzoptik. Obwohl bei ihm anfangs eher Skepsis war, fand er selbst das Endergebnis sehr gut und machte gleich ein paar Bilder, um dies als Muster für andere Interessenten mitzunehmen.

Hier nochmal ein schöner Vorher/Nachher Vergleich aus dem Gäste WC:




Die Fliesen sind auch stark angeraut. So kommt auch beim Betreten das Gefühl auf, dass man auf Holz steht. 

Im oberen Bad sind wir besonders stolz auf unsere begehbare Dusche mit 1,20 m x 1,80 m Größe:




Natürlich darf ein Ablagefach nicht fehlen!
Für die Abgrenzungen haben wir uns für die Edelstahlschiene (also die teuerste Variante) entschieden. Wir bereuen es aber nicht. Solche Dinge halten die nächsten 15 Jahre und sind nicht mal eben schnell auszutauschen.

Jetzt stehen eigentlich nur noch die Restarbeiten aus. Das heißt das Anfliesen an die Türzagen und die Ablage an bzw. um die Badewanne.

Mittwoch, 22. August 2018

Endlich: das Gerüst ist weg!

Freitag Abend Routine am Bau: lüften, lüften, lüften...
Nachdem die Fallrohre montiert wurden und der Fliesenleger die Woche gestartet ist, haben wir jeden Abend weiterhin brav gelüftet.

Am Samstag waren wir zu einer Einschulung und haben keinen Abstecher zum Haus gemacht. Zeitlich hat es nicht gepaßt, denn am Sonntag starteten wir in den frühen Morgenstunden zum Flohmarkt. Vor unserem Umzug haben wir es noch geschafft unseren Keller zu sichten und haben kräftig entrümpelt.
Dabei sind noch so einige Schätzchen zum Vorschein gekommen und wir haben auf dem Flohmarkt ein paar Euro gemacht. 

Völlig übermüdet von der Flohmarkt Aktion haben wir uns anschließend auf den Weg zum Haus gemacht. Von der Straße aus sieht man das Haus kurz durch die Bäume hindurch, als mein Mann rief "Das Gerüst ist weg!"
Ach- das konnte doch gar nicht sein. Freitag Abend war es noch da. Und laut Bauleitung sollte es erst am Dienstag demontiert werden...

Aber als wir näher kamen sahen wir es tatsächlich - das Gerüst ist weg!!!
Wow endlich nach langen


 4 Monate + 26 Tage + 5 Stunden + 0 Minuten + 0 Sekunden
oder hören sich 147 Tage länger an :-) Wir sind verliebt!

3551 Stunden bzw. 213060 Minuten haben wir uns auf diesen Augenblick gefreut:









Montag, 20. August 2018

Der Außenputz lässt auf sich warten

Unsere Klinkerfassade wurde bereits am 3. Juli fertig gestellt.
Anschließend gab es diverse Diskussionen zum Abschluss der Oberkante Klinker zum Putz.
Eine Standard Schiene die der Bauträger inkludiert sieht nicht besonders chic aus.

Unser Baubetreuer sprach mit dem Gewerk Dachdecker und sie fanden eine andere Lösung - zum gleichen Preis.

Wir bestätigten die neue Lösung und warteten auf die Dachdecker Jungs.
Die kamen nicht...eine Woche, zwei Wochen vergingen, anschließend wurde das WDVS angebracht und die erste Schicht Armierung angebracht.
Dann geschah wieder mal....nichts...gar nichts...



Nach einer kleinen bürokratischen Runde durch Fassadenfirma, Dachdecker, Bauleitung und uns ging es endlich weiter.

Das Blech auf der Oberkante Klinker wurde nun angebracht.
An einem Tag arbeiteten die Jungs fleißig. Drei Seiten haben sie geschafft. Am nächsten Tag passierte mal wieder - ihr dürft raten - nichts.
Dann waren sie wieder urplötzlich da und brachten auch die vierte Seite an. Schafften es aber nicht mehr alle Übergange zu löten und mit einer Schweißnaht zu versehen.




Wieder zwei Tage Ruhe und dann in der darauffolgenden Woche tat sich etwas mehr: die Fenster und die Kante wurden mit Folie abgedeckt und abgeklebt. Es wurde endlich die erste Schicht Putz angebracht. Dann auch gleich an allen vier Seiten - wunderbar!



Aber auch dann passierte wieder 7 Tage nichts. 
Wir können nur vermuten, dass es an den heißen Temperaturen lag. Da würde der Putz zu schnell trocknen und die Arbeiten somit gefährden. Dennoch konnten wir durch die abgeklebten Fenster nicht ordentlich lüften - ein Teufelskreis.

Irgendwann kamen wieder die Dachdecker Jungs, rissen an einigen Stellen die Plastik Abdeckung ab und brachten noch die fehlenden Abdeckungen an den Schweißnähten an. Die Plastikfolie wehte fleißig im Wind, bis nun endlich wieder die Fassadenjungs ankamen.

Letzte Woche, also nach rund 6 Wochen, wurde der letzte Anstrich durchgeführt und die Fassadenarbeiten sind nun abgeschlossen. 




Die Fallrohre wurden noch angebracht und ihr glaubt gar nicht wie wir uns freuen: nächste Woche Dienstag soll das Gerüst endlich weg!


Donnerstag, 9. August 2018

Der Maler ist zu früh...

Als Häuslebauer kennen wir doch alle solche Situationen. Die Daten auf dem Bauablaufplan sind meistens unverbindlich und die bestellten Gewerke kommen doch eher zu spät als zu früh.

So haben wir bisher auch schon einige Verzögerungen zu verzeichnen.
Nicht aber bei unserem Maler!

Maler und Fußbodenarbeiten haben wir als Eigenleistung geplant und diese nicht über unseren Bauträger beauftragt.

Ursprünglich hatten wir vor, die Malerarbeiten selbst zu übernehmen. Zumindestens im OG. Hiervon konnte ich meinem Mann aber abraten. Mit nur malern ist das nicht getan.
Hier heißt es spachteln, schleifen, spachteln, schleifen und dann malern...bei 138 qm plus Decke...Nein Danke!Natürlich ist das alles eine Preisfrage. Viele Bauherren sparen und führen diese Leistungen selber durch. Da wir aber besondere Wände haben (Blähton) ist uns eine gute Arbeit und Qualität sehr wichtig.

Deshalb haben wir uns bei unseren Nachbarn umgehört und sind auf einen guten Maler gestoßen. Wichtig war uns, dass sich  dieser mit den Blähton Wänden auskennt. Denn nicht jeder Maler kennt die Eigenheiten dieser Wände.

Erst vor wenigen Wochen habe ich höchstpersönlich mit dem Chef sprechen können. Ein überarbeitetes Angebot zu unserem Vorhaben ließ lange auf sich warten und ich sah schon schwarz jemanden noch so kurzfristig zu finden.

Er bestätigte uns aber die Arbeiten zum vereinbarten Festpreis und meinte, dass er dann nach dem Aufheizprogramm und Estrichtrocknung anfangen würde.
Das wäre dann nächste Woche gewesen...

Letzte Woche schauten wir am Haus vorbei und wunderten uns, warum das Malerauto vor unserem Haus parkte. Als wir herein gingen freuten wir uns, den Kollegen des Malers wieder zu sehen und zwar schon bei den ersten Spachtelarbeiten.






WOW! Also das hatten wir nicht erwartet. 2 Wochen vor vereinbarten Beginn, hat er bereits losgelegt.
Am Ende der Woche hat er bereist alle Räume mit der ersten Spachtelmasse versehen.
Hut ab. Denn es war im Haus auch sehr warm...



Bereits jetzt wirken die Räume viel heller und größer! Als wir in den Flur kamen, staunten wir nicht schlecht. Ein wahres Glücksgefühl, wenn wir nun durch die hellen Räume gehen. Ich denke die meisten Bauherren kennen das Gefühl :-)

Dienstag, 31. Juli 2018

Die Post ist da!

Heute gab es eine lustige Situation und ich muss euch diese unbedingt schildern...

Gegen frühen Nachmittag war ich mit unserem Baubetreuer am Haus verabredet.
Wir wollten uns die bisherigen Arbeiten im Inneren mal näher ansehen.

Die Haustür stand offen, denn im Inneren war ein junger Mann der Fensterfirma fleißig und setzte die Fensterbänke ein. Er ließ sich aber zunächst nicht durch uns stören.

Nach ein paar Minuten hörte ich draußen ein Auto vorfahren. Als ich nach vorne raus schaute, war niemand zu sehen. ABER: an der angelehnten Haustür klebte ein roter DPD Paketdienst Zettel.
"Ihr Paket liegt bei Ihrem Nachbarn"




Es ging mir so vieles durch den Kopf:
wer schickte uns ein Paket an die neue Adresse? Wieso konnte der Paketdienstleister schon zustellen, obwohl wir noch nicht mal gemeldet waren? Wir haben ja auch noch gar keine Hausnummer am Haus, geschweige denn irgendwo unseren Namen stehen....merkwürdig....

Mit einem breiten Grinsen ging ich mit dem Benachrichtigungszettel zum angegebenen Nachbarn. Sie öffnete mir freundlich die Tür und ich fragte sie, ob wirklich ein Paket bei ihr abgegeben worden sei?! "Nicht nur eins" sagte sie und übergab mir drei Kartons....
Ich versuchte noch auf den Absender zu schielen, bedankte mich und ging wieder rüber zu uns.





Der Absender war die deutsche Glasfaser.
Diese Hintergrundgeschichte ist sicherlich nochmal einen eigenen Blog Eintrag wert und viele werden sich darin wieder finden.

Wir haben bereits im Dezember (!) letzten Jahres die Telekom beauftragt uns eine Leitung zu legen und einen Internet/Telefon Anschluss bereit zu stellen.
Bis dato (Ende Juli) haben wir viele Telefonate geführt, unzählige sinnlose Briefe erhalten, zwei Kundennummer wurden für uns angelegt, aber eine Auftragsbestätigung kam immer noch nicht.

Alternativ haben wir uns bei der deutschen Glasfaser informiert. Das war letzte Woche...und heute erhielten wir schon eine Auftragsbestätigung und das dazugehörige Technik Paket.

Was die einen zu langsam sind, sind die anderen zu schnell. Wahnsinn!

Aber so werden wir bestimmt immer wieder gerne an unsere Postzustellung im neuen Zuhause denken!

Dienstag, 24. Juli 2018

Unsere Haustür ist da

Es geht gut voran. 

Die letzten zwei Terrassentüren wurden nun heraus gesetzt, an ihre Endposition.
Und wo das Gewerk Fenster/Türen schonmal vor Ort war, haben sie auch gleich schon unsere endgültige Haustür eingebaut.

Wir haben uns bereits vor gut einem Jahr viele Gedanken zu unserer Haustür gemacht.
So haben wir im letzten Moment noch die eigentliche Haustürbreite vergrößern können.
Nach Standard Programm wäre es letztendlich nur eine Durchgangsbreite von ca. 80 cm gewesen - viel zu klein, wenn an bedenkt, was man alles ins Haus oder auch wieder hinaus trägt.

Wir haben also unsere Durchgangsbreite von 103cm noch bekommen.

Damit die Haustür wirkt, haben wir uns recht schnell für eine flügelüberdeckende Variante entschieden (Aufsatzfüllung) So sieht man von außen nur einen Rahmen:





Zudem ist diese Aufsatzfüllung mit einem Wärmeschutzpaket ausgestattet, da sonst die Haustür viel zu viel Fläche zur Wärmeentweichung bietet.

Der Stoßgriff ist 1m lang und aus Edelstahl, ebenso die Türklinke (Rosettengarnitur) innen.

Wir sind wirklich sehr begeistert!
Die Planungen auf dem Online Portal des Herstellers waren sehr gut und wir haben so bereits einen guten Eindruck erhalten. In live sieht sie natürlich noch mal viel besser aus!

Ab sofort heißt es also: Tritt ein, bring Glück herein!






Sonntag, 15. Juli 2018

fertige Klinkerfassade

Es ist vollbracht -  die Klinkerarbeiten wurden vorletzte Woche abgeschlossen.

Das ist schon ein toller Anblick, wenn man nun zur "Baustelle" fährt.
Das Haus sieht schon fast fertig aus. 

Auch wenn dieser Klinkerstein nur unsere zweite Wahl ist, wir bereuen nichts. Je nach Lichteinfall sieht die Fassade anders aus:





Die Fenster wurden durch die Firma auch herausgesetzt und sind nun an ihrer Endposition. 
Alle...nein natürlich noch nicht ... zwei von drei Terrassentüren warten noch auf ihr Versetzen :-)
Und unsere eigentlich Haustür kommt auch noch. Bisher haben wir ja nur eine provisorische Bautür.

Wir sind wirklich froh, dass wir nochmal die Fugenfarbe angepasst haben. Eigentlich waren wir uns sicher, dass die graue standard Fuge reichen würde. Wie aber schon im letzten Beitrag geschrieben, haben wir uns am Muster orientiert und für die helle/beige Farbe entschieden - Gott sei Dank!
Der Aufpreis hat sich in jedem Fall gelohnt und wir können jedem nur den Tipp geben, auch für spontane Änderungen offen zu sein!



Nun wird die Oberkante der Klinkerfassade abgedichtet. Dies übernimmt wieder das Gewerk "Dachdecker". Anschließend kann eine andere Firma die Fassade und Putz herstellen und anbringen.

Ca. eine Woche soll das Gerüst noch stehen bleiben und wir sind gespannt, ob die Einhaltung unserer Bauleitung diesmal klappt.
Wir hätten auch noch die Eigenleistung "Streichen der Dachkästen" auf unserem To Do Plan, so lange das Gerüst noch steht. Es bleibt also spannend bei uns.



Samstag, 14. Juli 2018

Nachbereitung Erdarbeiten

Wir schreiben diesen Bau Blog nicht, um irgendwelche Gewerke, Personen oder Firmen schlecht zu reden, sondern vielmehr um Tipps für andere Bauherren zu geben und auch unsere Erlebnisse und Empfindungen darzustellen. Später einmal bleiben oft nur die guten Erinnerungen und ein "es war doch gar nicht so schlimm"... zwischendurch muss man doch aber mal kurz innehalten, tief Luft holen und weitermachen.

Tief Luft holen, mussten wir auch nach unseren Erdarbeiten.
Ihr erinnert euch? Die Firma mit dem kranken Bagger...



Nach 3 Anläufen hat es ja dann nun geklappt und die Erdarbeiten wurden durchgeführt.
Zur Absicherung haben wir die ganze Zeit unseren Baubetreuer vor Ort "abgestellt", so dass jederzeit offene Fragen vor Ort geklärt werden konnten. Und natürlich auch, um die Positionen die durchgeführt werden zu kontrollieren.
Beim Hausbau muss man nunmal seine Geldbörse dicht bei sich tragen und die Rechnungen kontrollieren.

Nachdem die Rechnung schneller bei uns eintraf, als Zeit zwischen Auftrag und Ausführung lag, traf uns hier der erste Schlag...rund 200,-€ mehr als vereinbart. Puh...wo kommen die denn her.

Unser Baubetreuer bestätigte uns noch einmal die wirklich bewegten Massen und Mengen und wir schrieben dem Unternehmen unsere Bedenken, mit der Bitte um Überprüfung und Anpassung der Rechnung. 

Die korrigierte Rechnung ließ auf sich warten...und warten... bis am 5.7. endlich Post kam.
Wunderlich war auf den ersten Blick wieder das selbe Zahlungsziel (28.6.)"wird knapp".
Aber das war noch längst nicht das Highlight: anstatt die Rechnung nach unten hin anzupassen, wie gefordert und erbracht, wurde die Rechnungssumme um 500,-€ erhöht.
Ja ihr lest richtig... wo zuerst ein Kubikmeterpreis von 9,80 € stand, wurden nun 15,60 € verlangt....

Einmal anmerken= Preis steigt
Zweimal anmerken = Preis steigt weiter?

Eine weitere E-Mail wurde kühl mit den Worten abgeschmettert:
"Ich bestehe auf den Rechnungsbetrag"

Wo bleibt denn hier die Kundenzufriedenheit und der Servicegedanke? Die wurden wahrscheinlich bei den Erdarbeiten eingebaggert....

Unser klares Resümee: KEINE Folgeaufträge bei dieser Firma!!

Freitag, 29. Juni 2018

Vorbereitungen Verblendmauerwerk

So lange im Inneren des Hauses Stillstand herrscht, bis der Estrich getrocknet ist, sind die Jungs außen fleißig.

Die Vorbereitungen für unser Verblendmauerwerk laufen bereits an. So wird zunächst eine Dickschicht am unteren Ende des Fundamentes aufgetragen, um so den Übergang von Fundament und Wand zu verdichten.




Anschließend wird die Isolierung/Dämmung angebracht.




Die Arbeitsmaterialien liegen bereit und es kann los gehen.



Wir sind sehr gespannt, wie unser Stein nun in live aussehen wird.
Bevor es los ging, haben wir uns noch für eine helle Fuge entschieden. 
Die helle rechte Variante wird es werden!
Was meint ihr?

Dienstag, 26. Juni 2018

Im Inneren geht es fleißig voran

Schon wieder eine Woche her - die Zeit vergeht so schnell und zum Glück sind alle beim Hausbau sehr fleißig. So konnte nach den ganzen Rohinstallationen Elektro, Sanitär und Trockenbau nun auch die Fußbodenheizung gelegt werden.

Wir haben uns im OG und EG für eine Fußbodenheizung entschieden. Ich freue mich schon im Winter auf wohlig warme Füße.





Da der Sanitär & Heizungs Betrieb doch noch ein paar Arbeitsstunden mehr benötigte, dauerten die geplanten Arbeiten einen Tag länger. Am Wochenende hatten wir also die Chance auf Zehenspitzen die Verlegung der Heizkreise zu begutachten.Ab sofort heißt es also für uns und die anderen Betriebe "Betreten Verboten", denn am darauffolgenden Montag kam schon der Estrich.




Die Jungs waren sehr pünktlich und so war schon ab 07:30 Uhr geschäftiges Treiben.
Der Estrich wurde vor unserem Haus zusammen gemischt und mit einer Pumpe und Schlauch ins OG gepumpt. Die Verteilung und das glatt ziehen ist natürlich weiterhin Handarbeit.

Am Abend haben wir es uns nicht nehmen lassen einmal durch die Tür zu schauen und mit dem lang ausgestreckten Arm Fotos zu machen.





Jetzt heißt es fünf Tage nicht betreten und danach mit dem Lüften beginnen.
Da wir ja aber nur Erwerber sind und nicht Bauherren, muss der Bauträger das Lüften übernehmen. Zumal wir auch jobtechnisch stark eingebunden sind und oft gar nicht vor Ort sein können.

Bisher hat das Stoßlüften, wie es uns der Estrichverleger aufgetragen hat, nicht geklappt.
Lediglich die Bautür ist tagsüber offen, da die Klinkerarbeiten anstehen. Dies werden wir mal weiter beobachten!


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