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Dienstag, 19. September 2017

Malerische Aussichten

Wir warten immer noch sehnsüchtig auf die Baugenehmigung....

Damit die Vorfreude nicht vergeht, sind wir am letzten sonnigen Wochenende zu unserem Grundstück gefahren.

Unsere direkten Nachbarn sind bereits erfolgreich eingezogen und die anderen Häuser in dem Baugebiet nehmen auch immer weiter Form und Farbe an. Eine weitere Bodenplatte wurde auf einem  der vorderen Grundstücke gegossen.

Aber unser Grundstück kann sich auch sehen lassen: wir haben den schönsten Naturteich des Gebietes:


Wunderschön spiegeln sich die Wolken und der blaue Himmel im ungewollten Teich. Im Hintergrund das noch saftige Grün der Wiesen und Wälder. Ein idyllisches Bild, wenn es sich nicht um unser Grundstück handeln würde...
Aber so lange noch nicht angefangen wurde, wollen wir der Natur ihren Weg lassen und uns an diesem schönen Anblick erfreuen.

Übrigens waren wir sehr erleichtert, dass unser im Mai gesetztes Bauschild und der neu aufgestellte Baustromkasten nicht vom Wasser verschlungen wurden:




Diese Woche trudelt hoffentlich die Baugenehmigung herein. Die Frist von 3 Monaten wäre dann vorbei. Warten wir ab, auf die Dinge die da kommen. 



Donnerstag, 17. August 2017

Sommerpause vorbei...



Nach einem ganz spannenden Sommermonat melden wir uns nun zurück und werden wieder 'live' vom Bau berichten.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Tanz der Gefühle

Es fühlt sich an wie ein Tanz-
ein Tanz der Gefühle beim Projekt Hausbau. Mal geht es ein Schritt nach vorn und mal einen zur Seite. Manchmal geht es aber wieder zwei Schritte zurück und es fühlt sich an, als wenn dir jemand mit dem Hacken auf den Fuß tritt.
Mitte Juni wurde nach einiger Verzögerung, aufgrund fehlender Statik, der Bauantrag endlich bei der unteren Bauaufsichtsbehörde für den Landkreis Rostock eingereicht. Es hat auch erfreulicher Weise nur ca. 10 Tage gedauert bis wir  uns über eine Eingangsbestätigung freuen konnten. Das sowas auch mal länger dauern kann, haben wir auf den vielen Hausbau Blogs schon gelesen. Daher können wir auch mal was positives bezügliches dieses Themas erwähnen.
Und es ging auch gleich positiv weiter. Denn wir bekamen die Info, das nun auch für uns ein erster Bemusterungstermin ansteht. Thema Sanitärausstattung!

Wir haben uns schon gewundert, warum wir knapp vier Monate nach Unterzeichnung des Notarvertrages noch keinen solchen Termin wahrnehmen konnten. Auch auf Nachfrage wurden uns keine Adressen zu Vorerkundung bezüglich Sanitär, oder Fliesen o.ä. verraten. Jetzt ist es ja soweit und wir freuten uns ,dass es nun was zu gucken gibt, und man sich nach monatelanger Papierplanung mit etwas Greifbaren befassen kann.
Ein Termin war auch schnell gefunden und ab ging es zum Fachhändler Stietz in Kavelstorf bei Rostock. Ein Großhändler der zu einer Kette von Sanitärhäusern in ganz Deutschland gehört.
Da wir ziemlich genau wissen, wie wir uns unsere Bäder gestalten wollen, waren wir relativ entspannt und froher Erwartung.Ob uns der Berater von Rostow Bau eventuell tolle Ideen mitbringt??
Preislich haben wir uns ein Budget gesetzt und da wir mittlerweile die Mehrverpreisungsphilosophie unseres Bauträger kennen, sind wir ziemlich schmerzbefreit auch Dinge aus dem Gewerk raus nehmen zu lassen. Trotzdem ist unsere Devise: soviel wie möglich über unseren Bauleistungsvertrag ausführen zu lassen.
So ging es also im Gästebad los. Wir wählten aus dem Standard-Paket ein Waschbecken aus eine Toilettenschüssel und einen Deckel mit Absenkautomatik. Der kostet allerdings mehr… Egal, sowas gehört heutzutage ins Bad, sagten wir uns. 



Das Thema Dusche war dann schon etwas umfangreicher. Ursprünglich gehört laut Bauleistungsbeschreibung nämlich keine Dusche ins Gäste-WC. Diese haben wir im ersten Nachvertrag aufgenommen. Schön ist natürlich ein bodenebener Duschplatz, aber kostet natürlich wieder extra. Die Armatur haben wir rausgenommen, da haben wir vorher schon einmal im Internet geschaut und die Preise weichen doch zu stark von dem ab, was wir über Rostow Bau angeboten bekommen. Man kann ungefähr vom doppelten ausgehen. Also, wer sich solche Sachen, wir eine Armatur ausbauen zutraut, sollte sich überlegen es doch in Eigenleistung zu machen. 
Nun also noch eine Echtglasabtrennung und fertig. Naja fast, oben kommt ja auch noch ein Bad. Dort lief es dann relativ schmerzbefreit. Bis auf die im Standard angebotene Badewanne und das Montagelement für den Spülkasten, haben wir alles aus dem Gewerk raus genommen und werden es in Eigenleistung anbringen. Das beinhaltet also das Toilettenbecken, den Spültaster, das Waschbecken, sowie die Armaturen für Dusche, Wanne und Waschbecken. Das war zwar nicht der grundlegende Plan der Bemusterung, aber so können wir die uns ansprechenden Sanitärprodukte verwenden und investieren mehrere tausend Euro weniger.
Somit war unsere erste Bemusterung ein erfolgreicher Tag und wir sind freudiger Erwartung, dass es nun bald los geht.
Ein paar Tage später erhielten wir ein neues Schreiben von der unteren Bodenbehörde des Landkreises Rostock. Diesmal leider keine guten Nachrichten. 
„Der von Ihnen eingereichte Antrag ist unvollständig.“ 
„Die Bearbeitungsfrist beginnt erst zu laufen, wenn vollständig und prüffähige Unterlagen vorliegen.“
Na super… Wie konnte das denn passieren? In unserem kleinen Baugebiet von 20 Parzellen, ist fast die Hälfte schon in Bau und laut Expertise fertigt Rostow Bau über 100 Häuser im Jahr, d.h. rechnerisch werden ca. 2 Bauanträge pro Woche eingereicht, und dann sind da Abweichungen bei den Abstandsflächen? Und noch ärgerlicher ist, dass wir trotz der Bitte um eine Kopie des Bauantrages, bisher keinen erhalten haben. Spätestens unser Bausachverständige, hätte diesen Fehler wohl schon eher bemerkt.

Da ist er also wieder, der Hacken der uns mit Schwung auf den Fuß tritt...
Nichts desto trotz freuen wir uns auf die nächste "Tanzstunde" 

Sonntag, 2. Juli 2017

Versicherungen



Zuersteinmal sollte man sich eine Liste machen, welche Versicherungen verpflichtend sind, welche sinnvoll und welche zusätzlich ratsam sind. 
Hier half mir das Portal www.finanztip.de sehr gut, um einen ersten Überblick und Tendenzen zu erhalten. Zudem habe ich auf anderen Baublogs wirklich gute Hinweise finden können. 

Verpflichtend: 
- Bauherrenhaftpflichtversicherung 
- Wohngebäudeversicherung inkl. Feuerrohbau 
- Bauleistungsversicherung 
je nach Projektgröße und finanzierende Bank auch eine Risiko-Lebensversicherung. 

Gleich am Anfang sei gesagt, dass man pauschal keinen Preis nennen kann, da die Versicherungen nach Hauskosten und Ausstattungen, Lage etc. gestaffelt sind. 

Ich machte mich also auf die Suche nach aussagekräftigen Anbietern und Preisen. Zuerst natürlich im Internet, da gibt es ja schließlich viele Plattformen (Mr Money, vergleichenundsparen.dehausbau-versicherung.de) 

Zudem habe ich aber immer zusätzlich direkt bei den Versicherungen auf der Homepage geschaut, da einige Versicherungen nicht auf Vergleichsportalen zu finden sind. 
Die Abfrage Parameter ähnlich sich, so dass man diese nach dem dritten Eintippen auswendig kann. 

Wenn man einen versierten Makler hat oder kennt, sollte man auch diesen unbedingt ins Boot holen. Haben Versicherungsmakler doch die Möglichkeit auch kleine gute Versicherer zu finden (z.B. Asspario ein Versicherungszweig der "die Bayerische") mit guten Angeboten. 

Mein Tipp: wenn ihr bestehende Versicherungen habt, z.B. Rentenversicherung, Bausparverträge etc. fragt doch bei diesem Versicherungsunternehmen nach einer der erforderlichen Bauversicherungen. Meist erhält man bei Abschluss einer weiteren Versicherung im gleichen Haus einen Kombi-Rabatt! 

Apropos Kombi Rabatt: schließt man eine Bauherrenhaftpflicht oder eine Wohngebäudeversicherung ab, erhält man meist die Feuerrohbau Versicherung "gratis" dazu. 
Auch die Kombination Bauherrenhaftpflicht und Wohngebäude inkl. Feuerrohbau beim gleichen Versicherer spart u.U. einiges an Geld. 

Der ganze Prozess dauerte bei uns ca. 2 Monate. Natürlich hatten wir noch keinen Druck eine Versicherung direkt abzuschließen. Aber sobald der Kaufpreis für das Grundstück geflossen ist, wird zur Bauherrenhaftpflichtversicherung geraten. 

So hatte ich also gute Angebote der Asspario Versicherung und Württembergische Versicherung in der Tasche, als ich auf Idee kam, bei unserem Bauträger nach einer Möglichkeit zum Versicherungsabschluss nachzufragen. In kürzester Zeit hatten wir ein schriftliches Angebot vorliegen zu allen erforderlichen Versicherungen (Bauherrenhaftpflicht und Wohngebäude inkl. Feuerrohbau) und das Beste: der Bauträger hat bereits eine Bauleistungsversicherung für uns inkludiert. 
Das ergab eine Ersparnis von ca. 240,-€. Und auch die Angebote über unseren Bauträger (sicherlich Sonderkonditionen da Großabnehmer und Kombirabatte) waren günstiger, als meine Angebote... 

Es lohnt sich in jedem Fall auch hier nochmal die inkludierten Leistungen zu prüfen, aber das uns vorliegende Angebot der Nürnberger Versicherungsgruppe überzeugte wirklich durch Preis/Leistung und wir schlossen dieses somit direkt über unseren Bauträger ab. 

Daher unser Tipp: alle Wege nutzen: Internet, persönliche Gespräche, sowie , wenn vorhanden, auch den Bauträger befragen. Es lohnt sich! 


Sonntag, 18. Juni 2017

Wir wären dann soweit!


Nachdem wir im März den Notarvertrag unterschrieben haben ging es direkt im Anschluss in das Gespräch mit dem Architekten. Natürlich waren wir schon gut darauf vorbereitet, hatten unseren eigenen Grundriss dabei und dadurch die Anpassung des „Standard“-Hauses auf unsere Bedürfnisse und Wünsche.

Die Spannung war groß, und die Erwartungen an das Gespräch waren nicht kleiner. 
Ist unser Grundriss so überhaupt umsetzbar? Sind die Fenster und dadurch der Lichteinfall ausreichend?
Wie sieht das aus mit der Ausrichtung des Gebäudes, und vor allem, was hat er vielleicht noch für Ideen und Verbesserungsvorschläge an die wir „als Laien“ bisher noch überhaupt nicht gedacht haben?

Wir nahmen Platz mit unserem Laptop, Grundriss virtuell und ausgedruckt, sowie unserem langen Fragebogen und sahen unseren Architekten mit einem Bleistift und Lineal vor uns sitzen. Aha…ok…Staunen…
Dann wurde nach einer kurzen Vorstellungsrunde der von uns vorbereitete Grundriss dankend entgegengenommen, die Lage auf dem Grundstück wurde mit guten Argumenten, gegen unsere erste Idee anders eingezeichnet, das war`s und nach ca 1h war dann auch schon alles vorbei.

Offene Fragen, sollten wir dann per Email oder später mit einem Sachbearbeiter des Architekturbüros klären. Auf dem Weg nach Hause guckten wir uns beide erstaunt und es etwas ernüchternd an… Hmm, da hatten wir mehr erwartet.
Trotz alledem haben wir zuhause mit der schon lange dafür zurückgehaltenen Flasche Champagner angestoßen.



Positiv überrascht waren wir dann ca. 1 Woche später, als wir vom Architekturbüro die erste Ausführung unseres Hauses bekamen. Sogar eine 3D Animation war dabei und ermöglichte einen virtuellen Rundgang durch unser Haus. Das war schon cool.
Um nun die finale Version fertigzustellen, benötigten wir jedoch immer noch Informationen, denn ob nun doppelflügelige oder einflügeliges Fenster, große Terrassentür, oder Festelement gilt es noch abzustimmen. Was kostet denn eine Aufwertung von einem einfachen zum doppelflügeligen Fenster, oder die Verbreiterung der Terrassentür auf über zwei Meter Breite? 

Keine Ahnung, warum man da für uns keine Preise nennen kann, ist aber so. Die Aussagen waren die, dass wir unser Traumhaus zusammenstellen sollen und danach geht es durch den „Kalkulator“. Diese totale Intransparenz müssen wir leider bei Rostow Bau GmbH von Anfang an feststellen. Gerne würden wir unser Traumhaus unserem Budget anpassen, aber so ist das extrem schwierig. 
Im Internet suchten wir daher nach Preisen, und addierten ca. 30% Marge dazu, um dann in etwa auf die zu erwarteten Mehrkosten zu kommen. Nach einigem hin und her und Wartezeiten (Beantwortungszeiten) hatten wir Ende April unser Traumhaus erstellt und es konnte durch den berüchtigten„Kalkulator“ geschickt werden.

Es folgte der erste Nachvertrag zum Notarvertrag. Darin enthalten sind alle Mehrpreise zum Standardangebot. In unserem Fall ein zusätzliches Zimmer, mehr Fenster und Terrassentüren und die Verklinkerung des Gebäudes auf 2/3 der Wand. Die Trockenbauwände zur Abtrennung einer Ankleide im Schlafbereich oder der Dusche im Bad, haben wir aus der Kalkulation wieder rausgenommen und werden wir mit den Handwerksfirmen direkt besprechen. Die Aufpreise dafür sind jenseits eines angemessenen Rahmens. Das hat unser Ansprechpartner Herr T. sogar eingestanden und so empfohlen. Grundsätzlich ist es bei Rostow Bau möglich diverse Gewerke aus der Leistung hinaus zu nehmen und in Eigenleistung zu erbringen. Allerdings sind die Gutschriften die man für die Leistung erhält nicht in dem Wert, die der Leistung entspricht.
Wir haben also den ersten Nachvertrag zum Notarvertrag noch etwas angepasst und konnten ihn dann unterschreiben.
Stopp! Nicht ganz, denn was in dem Gespräch nicht thematisiert wurde, mussten wir zuhause beim Durchlesen des „Kleingedruckten“ feststellen. Mit Unterschrift des Vertrages, erklären wir uns bereit eine Besichtigung des Hauses für potenzielle Neukunden bis ein Jahr nach Fertigstellung durchführen zu lassen?! Und dazu ein Werbeschild der Baufirma auf unserer Einfahrt zu errichten - nicht mit uns. Das sind schließlich wichtige Marketinginstrumente, die man im normalen Vertrieb teuer bezahlen muss und wir sollen sie nun für die Baufirma kostenfrei ermöglichen?

Auf Nachfrage beim Bauträger, warum man solche essenziellen Dinge nicht persönlich bespricht, sondern einfach mal „unterjubelt“, kam wie schon des Öfteren großes Erstaunen, warum wir das nicht einfach unterschreiben. Es sei doch alles normal und wir hätten doch auch schon bei Hausbesichtigungen Eindrücke eines Rostow Bau Hauses erleben dürfen.

Dabei ging es uns nicht darum, dass wir gegen eine Besichtigung wären, allerdings sollte diese nicht nach Fertigstellung des Hauses und bis ein Jahr danach stattfinden, sondern so wie üblich, vor der Übergabe an den Bauherren, da dieser in den meisten Fällen die Maler- und Fußböden in Eigenleistung erbringt. Außerdem ist es bezeichnend, dass man dieses Thema nicht bei einem der vielen Gespräche anspricht, sondern man es erst nach Lesen des gesamten Textes erfährt.
Also immer schön alles durchlesen!! 😊  

Wir haben den Vertrag also noch einmal leicht angepasst und geben natürlich auch gerne neuen Interessenten die Möglichkeit, ein Haus von Rostow Bau GmbH erleben zu können. Das Werbeschild ist jedoch auf der Strecke geblieben….wer weiss ob und wo es nochmal auftaucht.

Nun kann es also losgehen. Die Unterlagen zum Bauantrag. Pläne, Statik, Energieausweis usw. können erstellt werden…


Wir wären dann soweit… 

Dienstag, 13. Juni 2017

Erste Flugstunde


Nachdem am Wochenende tolles windstilles Wetter war, haben wir die Chance genutzt um uns unser Baufeld einmal aus luftiger Höhe anzuschauen.
Wir sind gespannt wie sich der Bauplatz in den nächsten Wochen und Monaten zu unserem neuen Zuhause entwickelt...

Montag, 12. Juni 2017

Wir wollen doch nur Preise

 Geschafft! Die Entscheidung war gefallen: wir bauen unserTraumhaus und zwar mit Rostow Bau GmbH.

In unserem zweiten Gespräch mit Herrn T. von Rostow Bau GmbH, stellten wir eine grobe Kostenaufstellung zusammen:Haus und Grundstück über einen Bauträger, da konnten wir ja schon von detaillierten Preisen ausgehen.Zumal die Firma auch ständig damit wirbt, bereits über 2300 Häuser gebaut zu haben.

So erstellte man uns also unsere erste grobe Kostenaufstellung:zuerst die Grundstücks-und Notarkosten, sowie die Grunderwerbsteuer, dann die Hauskosten, inkl. geschätzten Zusatzkosten.Natürlich hat so ein Bauträger auch immer attraktive Pakete die den Kaufpreis erhöhen, man aber auch wirklich genau nachrechnen sollte, ob sich solche"Rundum-Sorglos-Pakete" oder "Dankeschön -Pakete" auch lohnen.Rundum-Sorglos schien noch das erste Gespräch mit Herrn T. So konnten wir einen groben Fahrplan besprechen und die Kosten irgendwo einpendeln.Natürlich mussten wir nun im zweiten Schritt klären, ob und welche Finanzierung wir auf die Beine stellen können. 

Also machten wir uns Gedanken wie unser Haus aussehen sollte und zwar in Form von:

- Putz oder Klinker?
- Größe und Räume? 
- Sonderaustattung Fußboden Heizung EG und OG?
- Dankeschön Paket inkl. Kaminvorbereitung oder elektr.Rolläde?
- Erhöhung der Raumhöhe im EG, Verbreiterung von Türen 
- Treppe, Fenstergrößen 
- Maler-und Fußbodenarbeiten in Eigenregie etc.

Diese Gedanken sind sehr wichtig bei der ersten Vorbereitung.Viele dieser Wünsche sind nicht im Standard Haus inkludiert und laufen also extra auf.Diese sollte man unbedingt bei der Finanzierung berücksichtigen!Je mehr Daten- sprich Preise wir also haben, umso besser können wir die Positionen mit in unsere Finanzierung aufnehmen und abdecken.

Diese einfache Rechnung hatten wir aber ohne unseren Bauträger gemacht.In einem weiteren Gespräch war das Rundum-Sorglos Thema längst Vergangenheit. Uns konnten nur ca. Preise für die Verklinkerung, Raumerhöhung und Fußbodenheizung genannt werden.Eine gerade Treppe, anstelle von standard Buche dreiviertel gedreht - "da muss ich erstmal den Treppenbauer fragen" Fenster im RC2 Standard - "das kann ich Ihnen gerade nicht sagen"Fensteraufpreis vom Standard zum doppelflügeligem " das kann ich Ihnen erst später sagen"Breitere Türen/höhere Tür - "das kann ich Ihnen jetzt nicht sagen" 

Fassen wir also nochmal kurz zusammen: ein Kunde droht mit Auftrag (außerhalb des Standard Haus mit 0815 Grundriss) und möchte gern Zusatzausstattungen haben und das Gesamte Objekt individualisieren und aufwerten, waren die Auskünfte des Bauträgers nicht ausreichend bis gar nicht vorhanden.

Wir möchten doch nur Preise - wären wir doch auch bereit zu investieren.

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