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Mittwoch, 7. Februar 2018

Spatenstich

Endlich gehen die Erdarbeiten los...

nach einer langen Winterpause (hierzu schreiben wir später nochmal ausführlicher) geht es nun endlich los. 

Das Oberflächenwasser wurde abgepumpt und unser Boden anhand einer Schürfgrube auf Tragfähigkeit geprüft. Ergebnis: bester Boden! Zum Glück hat das stehende Wasser der letzten Monate die Bodenbeschaffenheit nicht beeinträchtigt.

Am 26. Januar wurde also unsere Baustelle offiziell eröffnet!




Der Bagger rückte an und der obere Boden konnte abgetragen werden. Wir haben einen Bodenaustausch von 50 cm geplant.

Allerdings fiel der Baustart auf einen Freitag. Demnach wurden am frühen Nachmittag die Arbeiten schon wieder eingestellt ("Freitags ab Eins....")



So sah es aber schonmal nach Hausbau aus und wir freuen uns, dass es nach zähen Verhandlungen nun losgehen kann.




Montag, 25. Dezember 2017

Menschen, Bilder, Emotionen... unser Baurückblick auf 2017

Nun ja, eigentlich ist Baurückblick, als Überschrift, nicht ganz passend gewählt. Wir haben schließlich noch nicht einmal mit den Erdarbeiten begonnen. Und wenn wir ehrlich sind, ist die Planungsphase aufgrund fehlender Informationen und Dokumente noch nicht mal abgeschlossen. Aber trotzdem geht ein spannendes und aufregendes Jahr zu Ende und daher ziehen wir mal ein wenig Bilanz.



Das Jahr begann mit der Entscheidung, sich auf ein bauträgergebundenes Grundstück einzulassen. Nach mehreren Versuchen an ein brauchbares Grundstück, oder an eine Bestandsimmobilie zu kommen, sind wir mit unserer Entscheidung weiterhin mehr als glücklich.

Die Phase bis zum Notarvertrag im März war daher von der Gestaltung des Hauses bis zur richtigen Finanzierung, recht aufregend und spannend. Dabei ganz wichtig, dass man von seinem Vertragspartner unterstützt und beraten wird.
So waren wir dann auch zur Unterschrift bereit.

Rückblickend möchten ich aber festhalten, dass man bei Aussagen wie: " das kommt dann alles später ", sehr aufmerksam sein sollte. Denn wenn die Unterschrift erstmal trocken ist, wird aus dem lockeren und kompetent klingenden Verhältnis,  eine Art Abhängigkeit dem Bauträger gegenüber.

Zur Erklärung: die Aussage, " das kommt alles später" bezieht in unserem Fall auf die komplette Zusatzausstattung zum Standardhaus, welches man mit dem Notarvertrag vereinbart. Möchte man doch Einiges individueller gestalten, dann wird das in einem Nachvertrag behandelt.

Im April, Mai und Juni ging es dann also um die Planung unseres Traumhauses und die Erstellung der Bauantragsunterlagen. Wenn ich ehrlich bin, haben wir uns dabei sehr alleine gelassen gefühlt. Auf Nachfragen beim Bauträger, gab es kaum bis keine Reaktion. Die Kommunikation ist fast komplett eingestellt worden. Keine Antwort auf Emails und per Telefon wurde man, zwar höflich, aber immer wieder mit den Worten, "ich leite die Anfrage weiter" vertröstet. Eine Woche später nochmal nachgehakt, kam oft die Antwort, "ach..., hat er sich noch nicht gemeldet?".

Nach der gut 3 Monate dauernden Erstellung der Bauantragsunterlagen, freuten wir also auf die nächsten Schritte. Erste Bemusterungen standen an. Diese waren teilweise gut und informativ, teilweise auch nicht.

Fehlende oder unkorrekte Unterlagen im Bauantrag ließen dann die Genehmigungszeit auf ca. 4 Monate anwachsen, wobei man dabei erwähnen muss, dass wenn wir nicht selber das Nachreichen der korrekten Unterlagen organisiert hätten, wäre die Zeit noch deutlich länger gewesen.

Schade eigentlich, denn wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass bei mehr als 100 Häuser im Jahr, ein Bauträger weiß, worauf bei einem Bauantrag zu achten ist.
Positiv erwähnen möchte ich da Herrn W., der als unser zuständiger Sachbearbeiter im Architekturbüro immer ein offenes Ohr hatte und uns in dieser Phase gut unterstützte.
Den Bauträger freut's sicher auch, wenn der Kunde die Arbeit selber macht.

Anfang Oktober war sie dann endlich da, die Baugenehmigung.
In froher Hoffnung das es nun los geht, haben wir zügig um ein Bauanlaufgespräch gebeten. Das kam erfreulicherweise zügig zustande, denn wir sind nun in die "Bauvorphase" eingetreten. Somit war unser bisheriger Ansprechpartner und Verkäufer nicht mehr für uns zuständig.
Wir freuten uns darauf, denn von der bisherigen Zuständigkeit hatten wir seit dem Notartermin kaum etwas bemerkt.

Wir hatten viele bis dato unbeantwortete Fragen zum Bauanlaufgespräch mitgebracht. Das gut 4 stündige Gespräch, hatte am Ende jedoch leider auch eine große Ernüchterung für uns parat, denn der Baustart wurde für KW51 angesetzt. Dazu muss man erwähnen, dass dieses Gespräch in KW42 statt fand. Warum wir also trotz Baugenehmigung noch 2½ Monate warten müssen, liegt an den internen Entscheidungen des Bauträgers und seiner Prioritätenliste. Und da stehen wir anscheinend ganz weit hinten.

Die Zeit können wir also nutzen um alle offenen Fragen und Bemusterungen abzuarbeiten, und sind dann, wenn es losgeht, picobello vorbereitet.
Dachten wir uns damals jedenfalls.

Nun haben wir KW 52 und von den vielen Fragen, die wir während des Bauanlaufgespäches stellten ist leider keine einzige geklärt worden. Selbst durchaus wichtige, wie der Fehler in der Baugenehmigung, welche Wärmepumpe bei uns am Haus zum Einsatz kommt ist ungeklärt. Im Energieausweis steht nämlich eine anderer Typ als im Schallprotokoll. Eines der Dokumente ist also falsch.
Es ist nicht so, das wir nicht jede Woche nachhaken. Es kommt einfach nichts.
Zudem flattern ständig Mehrpreise ins Haus. Teilweise sogar fehlerhaft.
Kann vielleicht passieren, aber wir warten nun schon fast 2 Wochen auf eine Reaktion auf unsere Anmerkung bzgl. der Mehrpreise.

Am Grundstück selbst ging es zuletzt jedoch tatsächlich in die Vorbereitung. Lag daran, dass wir in Eigenleistung die Feinabsteckung des Hauses durchführen sollten und durften.
Alles Anzeichen das es nun doch los geht.
Wir wurden jedoch am Montag der KW50 per Email informiert, dass sich der Baustart ins nächste Jahr verschiebt. Angeblich jetzt KW2.

Warten wir es ab.

Soweit wünschen wir allen Lesern unserer Zeilen ein besinnliches Weihnachtsfest und guten Rutsch ins Neue Jahr.

bis bald S&s

Dienstag, 12. Dezember 2017

Feinabsteckung



In Vorbereitung auf unseren Baustart haben wir bereits von Beginn an angemeldet, dass wir die Feinabsteckung in Eigenregie durchführen möchten. Da unser Bauträger dies als Leistung in Ihren "Paketen" beinhaltet, sind wir froh, dass es möglich war diese Leistung wieder raus zu rechnen. 

Das ist natürlich nur möglich, wenn es einen Vermesser in der Familie gibt. Und noch besser, wenn der Bauherr selbst der Vermesser ist :-) 
So statteten wir uns also mit Gummistiefeln, Warnwesten, einem Tachymeter, einem Nivelliergerät, einer Spitzhacke, Holzpflöcken und weiterem Equipment aus und fuhren zu unserem Grundstück. 


Zwar wurde der Großteil unseres Teiches abgepumpt, aber im Laufe der Woche hat sich natürlich neues Wasser gesammelt. 


So bildeten wir zwei Trupps: 
einen Vermessungstrupp und einen Pumptrupp
 

 
 
 
 
Das Einmessen machte richtig Spaß. So konnte man endlich vor Ort was Praktisches durchführen und nicht nur am PC immer Zahlen, Tabellen und Rechnungen kontrollieren. Obwohl es doch recht kalt war, klarte der Himmel auf und ein paar Sonnenstrahlen erhellten unser Vorhaben.
 
Nachdem wir nicht nur die Eckpunkte für das Haus eingemessen, sondern auch die Eckpunkte des Grundstückes markiert hatten, konnte man erstmals erahnen, wie groß unsere 607 qm sind.
Ein bisschen Vorstellungskraft bedarf es natürlich noch, aber die Dimensionen werden langsam greifbar.
 
Nachdem wir dann auch noch den Höhenpunkt bestimmt hatten, waren wir durchgefroren, aber glücklich.
Wir übermittelten gleich im Anschluss das Ergebnis an unseren Bauträger. Zusätzlich erstellten wir noch einen Absteckriss, sodass unsere Baufirma die Punkte weiter verwenden kann.








Samstag, 21. Oktober 2017

Das Bauanlaufgespräch

Nachdem wir gut vier Monate warten durften, halten wir nun endlich die Baugenehmigung in unseren Händen. Um keine Zeit zu verlieren, haben wir versucht mit Rostow Bau kurzfristig einen Termin für das Bauanlaufgespräch zu finden.



Erfreulicherweise wurde schnell ein Termin mit unserer  verantwortlichen Bauleiterin gefunden und so konnten wir vergangenen Dienstag in die nächste Phase unseres Hausbaus starten.
Ich hatte ja während der langen Wartezeit zu unserer Baugenehmigung des öfteren bei Rostow angerufen, um nachzufragen was die nächsten Schritte sind und auf was wir uns vorbereiten können. Das wir natürlich erst einmal auf die mit grün gestempelte Unterlage vom Bauamt warten sollten wurde uns dabei jedoch immer wieder deutlich gemacht.

Einen Tag vor dem nun stattfindenden Bauanlaufgespräch erhielten wir dann doch noch eine Email mit einem Protokoll für den anstehenden Termin. Das Ganze mit insgesamt 36 Seiten und inhaltlich diversen Themen die behandelt werden wollen. Beim durchlesen dieser vielen Seiten wurde mir dann auch klar, warum man uns sagte, dass wir uns auf eine minimum 3 stündiges Gespräch einstellen sollten.

Es galt diverse Entscheidungen zu treffen. Die Höhe der Fundamentplatte, Baustrom, Bauwasser, das Einbringen der Medien (Elektro, Wasser etc) und diverse andere Sachen.

Bei einigen Themen hätten wir uns gewünscht, etwas mehr Zeit, als nur einen Tag zu haben, um sich mit den Themengebieten etwas mehr auseinandersetzen zu können. Denn ob nun ein Kompaktgerät zur Wärmepumpe mit Edelstahlspeicher den doch deutlichen Aufpreis wert ist, oder ob das Splitgerät aus dem Standardpaket ausreicht, bleibt erstmal dahingestellt.
Ebenso hätten wir uns auch gerne bezüglich der Entscheidung, ob wir nun chemisch unbehandelte Dachlatten, oder eben chemisch behandeltes Holz aufs Dach legen lassen wollen, vorher etwas mehr Zeit gewünscht.

Während des 3 stündigen Gespräches fand dann auch
die Bemusterung der Dachziegel und der Putz- bzw. Verblendfassade statt, welche aber weit hinter unseren Erwartungen lag. Gerade die Fassade ist ja nunmal der optisch entscheidendste Part bei einem Haus. Die Auswahl fand an einem Papierstück, das nicht größer ist als 3 x 5 cm groß war, statt. 

Die Vorstellungskraft war auch bei der Entscheidung über den Verblendstein gefragt. Da die "Austellung" in einem ca. 10qm großen Raum stattfand, waren dementsprechend wenig Muster zu begutachten. Zudem waren alle Muster in einem Rot-Ton, der für uns eh nicht in Frage kommt. Uns blieb also auch nur das Musterblatt. 

Trotzdem sind auch nützliche Tipps an uns herangetragen worden. Zum Einen kam der Hinweis, unsere Estrichverlegung in Bereichen mit Designbelag so anzupassen, dass es bei Übergängen zu Fliesen oder Laminat aufgrund des stärkeren Materials keinen Höhenversatz gibt, sehr gut bei uns an. An sowas haben wir bis dato noch gar nicht gedacht. Natürlich ist das mit Aufpreis verbunden, aber es ist uns aus ästhetischen Gründen die ca. 70Cent/m² definitiv wert. Auch die höhere Abdichtung des Spritzschutzes im Bereich der späteren Terrasse ist sehr nützlich, denn so ist es uns möglich das Niveau des Terrassenbelages auf die Höhe des Fußbodenbelages im Wohnbereich anzupassen. So gibt es keinen Höhenversatz, wenn wir später aus dem Haus auf die Terrasse gehen. 

Eines der spannendsten Infos war für uns dann noch das Thema des voraussichtlichen Baubeginns. Der ist für die 51.KW 2017 geplant. Das sind echt noch weitere 9 Wochen!!!Also hoffen wir auf hochmotivierte Gewerke und einen milden Winter!

Dafür haben wir unsere Bauleiterin aber auch gleich ein paar Hausaufgaben mitgegeben. Denn wir hatten zu diesem Bauanlaufgespräch natürlich auch ein "Protokoll" mit allen Fragen, die bisher nicht beantwortet werden wollten, vorbereitet. Da geht es zum Beispiel um dem Typ der Wärmepumpe die wir dann im und am Haus haben werden. Um ein Angebot für die biegesteife Bodenplatte oder den Abtransport des Bodenaushubes. Ein Hauptthema wird allerdings noch die Befliesung der Badezimmer sein.

Dazu habe ich eine Tabelle zusammengestellt die aufzeigt, wieviel m² Fliesen in unserer Bauleistungsbeschreibung und Nachverpreisung beinhaltet ist, und wieviel m² Fliesen wir wirklich verbaut haben wollen. Da klafft nämlich noch eine deutliche Lücke zu den bisherigen Berechnungen des "Rostow-Kalkulators".

Es ist ja noch Zeit bis es wirklich losgeht.



Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sie ist da !!!!!

Unsere Baugenehmigung ist frisch eingetroffen - endlich!





Nach fast 4 Monaten, vielen Telefonaten mit dem Bauamt und unserem Architekten dürfen wir sie nun in den Händen halten:
-UNSERE BAUGENEHMIGUNG-

Insgesamt gab es 3 Beanstandungen bzw. Rückfragen vom Bauamt an uns:


-"Unklarheiten" zu Abstandsflächen

-Lageplan mit Darstellung der Standorte der Luft-Wärmepumpe
-Schallprotokoll zur Luft-Wärmepumpe

Wovon wir eine als berechtigt ansehen, da unser Grundstück auf zwei Landkreisen liegt und somit eine Besonderheit für alle darstellt.


Bei Rückfragen haben wir selbst das Zepter in die Hand genommen und Bauträger, sowie Architekt informiert. Bezgl. Abstandflächen haben wir ebenfalls direkt beim Vermessungsbüro angefragt. So konnten wir sicher sein, dass die fehlenden Unterlagen schnellstmöglich nachgereicht werden. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Sachbearbeiterin im Bauamt. Trotz der sicher unzähligen Anrufe verschiedenster ungeduldiger Bauherren, hat sie uns immer Auskunft geben können und gerade zum Ende hin auf "kurzen Dienstweg" versucht die offenen Unklarheiten zu beseitigen. Leider ist aufgrund teilweise schwieriger Kommunikation mit Rostow Bau einiges an Zeit verstrichen. Da sie jedoch auch unsere Kontaktdaten zu nutzen wusste, haben wir als Bauherren die Arbeit des Bauträgers übernommen und die Steuerung des Projektes selbst durchgeführt.


Jetzt sind wir gespannt wann das Bauanlaufgespräch mit unserer Bauleiterin stattfindet.

Eine Liste mit jeder Menge offener Fragen haben wir bereits erstellt.

Wir hoffen also auf einen milden Winter, so dass wir noch dieses Jahr starten können.







Dienstag, 19. September 2017

Malerische Aussichten

Wir warten immer noch sehnsüchtig auf die Baugenehmigung....

Damit die Vorfreude nicht vergeht, sind wir am letzten sonnigen Wochenende zu unserem Grundstück gefahren.

Unsere direkten Nachbarn sind bereits erfolgreich eingezogen und die anderen Häuser in dem Baugebiet nehmen auch immer weiter Form und Farbe an. Eine weitere Bodenplatte wurde auf einem  der vorderen Grundstücke gegossen.

Aber unser Grundstück kann sich auch sehen lassen: wir haben den schönsten Naturteich des Gebietes:


Wunderschön spiegeln sich die Wolken und der blaue Himmel im ungewollten Teich. Im Hintergrund das noch saftige Grün der Wiesen und Wälder. Ein idyllisches Bild, wenn es sich nicht um unser Grundstück handeln würde...
Aber so lange noch nicht angefangen wurde, wollen wir der Natur ihren Weg lassen und uns an diesem schönen Anblick erfreuen.

Übrigens waren wir sehr erleichtert, dass unser im Mai gesetztes Bauschild und der neu aufgestellte Baustromkasten nicht vom Wasser verschlungen wurden:




Diese Woche trudelt hoffentlich die Baugenehmigung herein. Die Frist von 3 Monaten wäre dann vorbei. Warten wir ab, auf die Dinge die da kommen. 



Donnerstag, 17. August 2017

Sommerpause vorbei...



Nach einem ganz spannenden Sommermonat melden wir uns nun zurück und werden wieder 'live' vom Bau berichten.

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