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Dienstag, 6. März 2018

Winterzeit

Der Winter hat sich nochmal angekündigt und so schneite es auch in und um Rostock.
Eher ein seltenes Phänomen, denn in den 7 Jahren die ich in Rostock lebe, hat es doch nur selten geschneit und wenn, dann bleibt die weisse Pracht kaum liegen.

Anders in diesem Jahr. Bei eisig kalten Temperaturen und Dauerfrost liegt das Umland weiss eingehüllt - auch unsere Bodenplatte.




Bei strahlend blauem Himmel, besuchten wir am vergangenen Samstag unser Grundstück.
Die Zufahrtsstrasse war ebenfalls mit Eis und Schnee bedeckt und am späteren Wendehammer, zeigten sich einige Tiefschnee Spuren.




Bei diesen kalten Temperaturen herrscht natürlich Baustopp. Ab einer Tagestemperatur von über 5 Grad plus kann es dann weitergehen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Winter. Dann hoffentlich im eigenen Haus gemütlich mit Kamin.

Samstag, 24. Februar 2018

Den richtigen Boden finden


Seit unserem Notarvertrag im März 2017 versuchen wir unser neues Eigenheim zu planen. Dazu gehört natürlich auch die Entscheidung, welcher Bodenbelag der passende ist.

Fliesen kamen für uns eigentlich nicht in Frage. Parkett fällt auch raus. Sehr schnell fiel die Wahl auf einen Vinylboden, sprich Designboden.
Dieser ist heutzutage in allen möglichen Varianten erhältlich, zudem ist dieser schmutz-und wasserabweisend, dämmend und lässt die Wärme der Fußbodenheizung zügig durch.

Durch Empfehlungen und guter Beratung haben wir uns für die Firma JOKA (W. & L. Jordan GmbH) entschieden.
Vielleicht kennt ihr ja die JOKA Werbung durch den Biathlon Sport.

JOKA-Designböden

Die Firma JOKA hat verschiedene Niederlassungen in Deutschland. So konnten wir uns bereits einen ersten Eindruck der Vielfalt und Qualität in Rostock einholen. 

Gespannt sind wir dann aber in die JOKA Zentrale nach Dortmund gefahren. Hier im Showroom kann man sich bestens persönlich und ausführlich beraten lassen.





Für unseren Eingangs-, sowie Wohn-und Essbereich haben wir uns schnell auf einen Designboden festgelegt. Dies wird ein Designboden in Holzdekor (Grey Limed Oak) in XXL Variante. Dieser Boden mit einer Länge von 180 cm und 22 cm Breite wirkt optisch sehr gut.







Für das Obergeschoss, sprich Flur, Schlafzimmer und Kinderzimmer haben wir uns für ein Laminat entschieden.
Das Badezimmer wird natürlich gefliest.

Da wir bereits im Oktober in der JOKA Zentrale waren, hat uns unser persönlicher Berater Hans-Jürgen noch eine kleine Überraschung zukommen lassen. Ein JOKA Winterpaket, da unser Spatenstich ja im Winter liegt. Vielen Dank!!





Bestens ausgestattet mit Wollmütze und Handwärmer kann es nun also losgehen.

Unser Fundament

oder in Fachkreisen auch "biegesteife Bodenplatte"genannt

Wenn man ein Haus bauen möchte, sollte man unbedingt ein Bodengutachten durchführen lassen. Dieses kostet in der Regel 600-800,- € und gibt Aufschluss über die Bodenbegebenheiten.
Sollte die Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Bodens nicht ausreichend sein, werden wichtige Hinweise gegeben, die die Statik für den Hausbau unbedingt beachten sollte.

Für unser Grundstück lag ein Bodengutachten bereits vor. Ein potenzieller Käufer vor uns hat diese Untersuchung angeblich durchführen lassen. Die Daten hat uns der Bauträger freundlicherweise zu Verfügung gestellt.
Dieses Gutachten bescheinigte uns zwar, dass wir in der Tiefe einen guten Lehmboden (Lehm/Mergelschicht) haben, aber der Oberboden durch Geröllschichten unbedingt abgetragen werden sollte. Zudem EMPFIEHLT der Bodengutachter eine biegesteife Bodenplatte. Dies sichert das Haus in jedem Fall besser gegen Setzungsrisse ab.

Dank einiger Recherchen wissen wir nun, dass dieser Hinweis immer gegeben wird und so natürlich Spielraum für eine höherwertige Bodenplatte, sprich aufpreispflichtige Bodenplatte, bedeutet.

Wir brauchen also mehr Eisen, mehr Beton, mehr Schalung und mehr Arbeitsleistung. Das ganze Paket soll uns zusätzlich ca. 4400,- € kosten.

Dieses ist bereits das korrigierte Angebot, denn uns lag ein weitaus höheres Angebot des Bauträgers vor. Hierin fanden sich einige Unstimmigkeiten und so berichtigte sich der Bauträger nach einigen hartnäckigen Gesprächen und Briefen um 2000,-€ nach unten.

Um eine neutrale Basis zu schaffen, möchten wir auf die Unstimmigkeiten, bzw. Rechenfehlers des Bauträgers hier nicht näher eingehen. Falls irgendjemand Interesse an Details hat, einfach bei uns melden. Wir sollten uns dann aber gut und gerne ein Abendessen und ein paar leckere Getränke dafür Zeit nehmen.

Zurück zur biegesteifen Bodenplatte:

Die Vorbereitungen wie Schalung, Verlegung und Kontrolle der Leerrohre etc. sind abgeschlossen.
Das Eisen ist auf einer Noppenbahn verlegt. Ein Verdichtungsnachweis ist bereits erfolgt.

Der Betonmischer rollt an. Dieses wird über einen Rüssel direkt auf das Stahl geleitet. Verteilt wird es dann aber per Hand. 
Nachdem das ganze Fundament mit Beton gefüllt wurde, heißt es nun nochmal kontrollieren und glatt ziehen. 

Das Endergebnis strahlt uns auf Lanzarote per Whats App Bild entgegen:

Das fertige Fundament wird nun noch mit einer Folie bedeckt, so dass es die nächsten Tagen vor Wind und Wasser geschützt ist. Am Wochenende gab es leichten Schneefall und Temperaturen unter     0 Grad.

Nun heißt es wieder Geduld aufbringen. Das Fundament sollte nun 2-3 Wochen ruhen und aushärten. Erst dann kann mit dem Hochbau begonnen werden.


Freitag, 9. Februar 2018

Erdarbeiten

Wir schreiben Kalenderwoche 5 im Jahr 2018:
... unsere Urlaubswoche. 
Wir freuten uns schon länger auf eine Woche Auszeit auf einer Kanaren Kreuzfahrt. Es konnte ja keiner ahnen, dass es genau in dieser Woche losgehen würde.

Aber unser Baubetreuer, sowie Freunde und Bekannte, versorgten uns mit Fotos und Details der Fortschritte. So versuchten wir ein wenig abzuschalten und uns auf unser neues Eigenheim zu freuen.

Am Montag also rückte der Bautrupp wieder an, um die Erdarbeiten fortzuführen. Die Baugrube wurde mit Sand verdichtet und aufgefüllt.



Einen Tag später (wie man am Wetterumschwung erkennen kann) ist die Anhäufung für das Fundament schon gut gewachsen. Wir haben eine Höherlegung des Fundamentes um 25 cm. Aus Erfahrung der letzten regenreichen Monate bereuen wir diese Entscheidung nicht. Zudem liegen wir etwas höher als unsere Nachbarn, so dass das Regenwasser wieder seiner normalen Bestimmung nachgehen kann und natürlich abfließt.



Das schöne Wetter haben die Jungs vom Bautrupp gut genutzt, so dass am Mittwoch um die Aufschüttung herum ein Graben gezogen werden konnte. Hierhin wird später Beton gefüllt und bildet die sogenannte Frostschürze.

Dieser Graben ist ca. 1,20 m tief. Dies kann man im Bild schön sehen. Die Jungs vom Bautrupp können sich dennoch nicht im Graben verstecken.

Das sieht doch schon eher nach Fundament aus. Die Frostschürze wurde gegossen und es wird nun begonnen die Randsteine für das spätere Fundament zu setzen.


Wow - und das alles innerhalb von wenigen Tagen, sprich Montag bis Donnerstag. Man hatte uns doch gesagt, dass sich aufgrund der zusätzlichen Erdarbeiten die Bauzeit um eine Woche verlängert.  Wir wundern uns gerade nicht mehr und freuen uns über die schnellen Fortschritte.
Am nächsten Tag (Freitag) sollte dann auch schon da Fundament gegossen werden.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Spatenstich

Endlich gehen die Erdarbeiten los...

nach einer langen Winterpause (hierzu schreiben wir später nochmal ausführlicher) geht es nun endlich los. 

Das Oberflächenwasser wurde abgepumpt und unser Boden anhand einer Schürfgrube auf Tragfähigkeit geprüft. Ergebnis: bester Boden! Zum Glück hat das stehende Wasser der letzten Monate die Bodenbeschaffenheit nicht beeinträchtigt.

Am 26. Januar wurde also unsere Baustelle offiziell eröffnet!




Der Bagger rückte an und der obere Boden konnte abgetragen werden. Wir haben einen Bodenaustausch von 50 cm geplant.

Allerdings fiel der Baustart auf einen Freitag. Demnach wurden am frühen Nachmittag die Arbeiten schon wieder eingestellt ("Freitags ab Eins....")



So sah es aber schonmal nach Hausbau aus und wir freuen uns, dass es nach zähen Verhandlungen nun losgehen kann.




Montag, 25. Dezember 2017

Menschen, Bilder, Emotionen... unser Baurückblick auf 2017

Nun ja, eigentlich ist Baurückblick, als Überschrift, nicht ganz passend gewählt. Wir haben schließlich noch nicht einmal mit den Erdarbeiten begonnen. Und wenn wir ehrlich sind, ist die Planungsphase aufgrund fehlender Informationen und Dokumente noch nicht mal abgeschlossen. Aber trotzdem geht ein spannendes und aufregendes Jahr zu Ende und daher ziehen wir mal ein wenig Bilanz.



Das Jahr begann mit der Entscheidung, sich auf ein bauträgergebundenes Grundstück einzulassen. Nach mehreren Versuchen an ein brauchbares Grundstück, oder an eine Bestandsimmobilie zu kommen, sind wir mit unserer Entscheidung weiterhin mehr als glücklich.

Die Phase bis zum Notarvertrag im März war daher von der Gestaltung des Hauses bis zur richtigen Finanzierung, recht aufregend und spannend. Dabei ganz wichtig, dass man von seinem Vertragspartner unterstützt und beraten wird.
So waren wir dann auch zur Unterschrift bereit.

Rückblickend möchten ich aber festhalten, dass man bei Aussagen wie: " das kommt dann alles später ", sehr aufmerksam sein sollte. Denn wenn die Unterschrift erstmal trocken ist, wird aus dem lockeren und kompetent klingenden Verhältnis,  eine Art Abhängigkeit dem Bauträger gegenüber.

Zur Erklärung: die Aussage, " das kommt alles später" bezieht in unserem Fall auf die komplette Zusatzausstattung zum Standardhaus, welches man mit dem Notarvertrag vereinbart. Möchte man doch Einiges individueller gestalten, dann wird das in einem Nachvertrag behandelt.

Im April, Mai und Juni ging es dann also um die Planung unseres Traumhauses und die Erstellung der Bauantragsunterlagen. Wenn ich ehrlich bin, haben wir uns dabei sehr alleine gelassen gefühlt. Auf Nachfragen beim Bauträger, gab es kaum bis keine Reaktion. Die Kommunikation ist fast komplett eingestellt worden. Keine Antwort auf Emails und per Telefon wurde man, zwar höflich, aber immer wieder mit den Worten, "ich leite die Anfrage weiter" vertröstet. Eine Woche später nochmal nachgehakt, kam oft die Antwort, "ach..., hat er sich noch nicht gemeldet?".

Nach der gut 3 Monate dauernden Erstellung der Bauantragsunterlagen, freuten wir also auf die nächsten Schritte. Erste Bemusterungen standen an. Diese waren teilweise gut und informativ, teilweise auch nicht.

Fehlende oder unkorrekte Unterlagen im Bauantrag ließen dann die Genehmigungszeit auf ca. 4 Monate anwachsen, wobei man dabei erwähnen muss, dass wenn wir nicht selber das Nachreichen der korrekten Unterlagen organisiert hätten, wäre die Zeit noch deutlich länger gewesen.

Schade eigentlich, denn wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass bei mehr als 100 Häuser im Jahr, ein Bauträger weiß, worauf bei einem Bauantrag zu achten ist.
Positiv erwähnen möchte ich da Herrn W., der als unser zuständiger Sachbearbeiter im Architekturbüro immer ein offenes Ohr hatte und uns in dieser Phase gut unterstützte.
Den Bauträger freut's sicher auch, wenn der Kunde die Arbeit selber macht.

Anfang Oktober war sie dann endlich da, die Baugenehmigung.
In froher Hoffnung das es nun los geht, haben wir zügig um ein Bauanlaufgespräch gebeten. Das kam erfreulicherweise zügig zustande, denn wir sind nun in die "Bauvorphase" eingetreten. Somit war unser bisheriger Ansprechpartner und Verkäufer nicht mehr für uns zuständig.
Wir freuten uns darauf, denn von der bisherigen Zuständigkeit hatten wir seit dem Notartermin kaum etwas bemerkt.

Wir hatten viele bis dato unbeantwortete Fragen zum Bauanlaufgespräch mitgebracht. Das gut 4 stündige Gespräch, hatte am Ende jedoch leider auch eine große Ernüchterung für uns parat, denn der Baustart wurde für KW51 angesetzt. Dazu muss man erwähnen, dass dieses Gespräch in KW42 statt fand. Warum wir also trotz Baugenehmigung noch 2½ Monate warten müssen, liegt an den internen Entscheidungen des Bauträgers und seiner Prioritätenliste. Und da stehen wir anscheinend ganz weit hinten.

Die Zeit können wir also nutzen um alle offenen Fragen und Bemusterungen abzuarbeiten, und sind dann, wenn es losgeht, picobello vorbereitet.
Dachten wir uns damals jedenfalls.

Nun haben wir KW 52 und von den vielen Fragen, die wir während des Bauanlaufgespäches stellten ist leider keine einzige geklärt worden. Selbst durchaus wichtige, wie der Fehler in der Baugenehmigung, welche Wärmepumpe bei uns am Haus zum Einsatz kommt ist ungeklärt. Im Energieausweis steht nämlich eine anderer Typ als im Schallprotokoll. Eines der Dokumente ist also falsch.
Es ist nicht so, das wir nicht jede Woche nachhaken. Es kommt einfach nichts.
Zudem flattern ständig Mehrpreise ins Haus. Teilweise sogar fehlerhaft.
Kann vielleicht passieren, aber wir warten nun schon fast 2 Wochen auf eine Reaktion auf unsere Anmerkung bzgl. der Mehrpreise.

Am Grundstück selbst ging es zuletzt jedoch tatsächlich in die Vorbereitung. Lag daran, dass wir in Eigenleistung die Feinabsteckung des Hauses durchführen sollten und durften.
Alles Anzeichen das es nun doch los geht.
Wir wurden jedoch am Montag der KW50 per Email informiert, dass sich der Baustart ins nächste Jahr verschiebt. Angeblich jetzt KW2.

Warten wir es ab.

Soweit wünschen wir allen Lesern unserer Zeilen ein besinnliches Weihnachtsfest und guten Rutsch ins Neue Jahr.

bis bald S&s

Dienstag, 12. Dezember 2017

Feinabsteckung



In Vorbereitung auf unseren Baustart haben wir bereits von Beginn an angemeldet, dass wir die Feinabsteckung in Eigenregie durchführen möchten. Da unser Bauträger dies als Leistung in Ihren "Paketen" beinhaltet, sind wir froh, dass es möglich war diese Leistung wieder raus zu rechnen. 

Das ist natürlich nur möglich, wenn es einen Vermesser in der Familie gibt. Und noch besser, wenn der Bauherr selbst der Vermesser ist :-) 
So statteten wir uns also mit Gummistiefeln, Warnwesten, einem Tachymeter, einem Nivelliergerät, einer Spitzhacke, Holzpflöcken und weiterem Equipment aus und fuhren zu unserem Grundstück. 


Zwar wurde der Großteil unseres Teiches abgepumpt, aber im Laufe der Woche hat sich natürlich neues Wasser gesammelt. 


So bildeten wir zwei Trupps: 
einen Vermessungstrupp und einen Pumptrupp
 

 
 
 
 
Das Einmessen machte richtig Spaß. So konnte man endlich vor Ort was Praktisches durchführen und nicht nur am PC immer Zahlen, Tabellen und Rechnungen kontrollieren. Obwohl es doch recht kalt war, klarte der Himmel auf und ein paar Sonnenstrahlen erhellten unser Vorhaben.
 
Nachdem wir nicht nur die Eckpunkte für das Haus eingemessen, sondern auch die Eckpunkte des Grundstückes markiert hatten, konnte man erstmals erahnen, wie groß unsere 607 qm sind.
Ein bisschen Vorstellungskraft bedarf es natürlich noch, aber die Dimensionen werden langsam greifbar.
 
Nachdem wir dann auch noch den Höhenpunkt bestimmt hatten, waren wir durchgefroren, aber glücklich.
Wir übermittelten gleich im Anschluss das Ergebnis an unseren Bauträger. Zusätzlich erstellten wir noch einen Absteckriss, sodass unsere Baufirma die Punkte weiter verwenden kann.








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